WICHTIGE BESTANDTEILE

Aboda Zarah

Name eines Ereignisses im Talmud. Dieses Stück ist ein Faksimile das 1957 hergestellt wurde. Das Original befindet sich im jüdischen theologischen Seminar Amerikas im New York. Es wurde Ende des Jahres 1290 von Shelomo ben Shaul ben-Albagli in Ubeda verfasst.li.

Tora

Die Tora ist die heiligste der Schriften, ohne deren Prinzipien, die die Normen des Zusammenlebens der jüdischen Gemeinden regeln, es unmöglich wäre, dass das Volk Israels schon so lange Bestand hat. Die 5 Bücher der Tora beinhalten die Überlieferungen von der Entstehung der Erde bist zum Tod Moses.

Die alte Form der Tora, eine Rolle aus Pergamentstreifen die von zwei Holzstangen gehalten wird, an denen sie während der Lesung abgerollt wird, wird in den Synagogen aufbewahrt. Die Tora wird von Hand gefertigt, sowohl das Pergament als auch die Beschriftung, bei der festgelegt ist welchen Abstand die Linien, Worte und Buchstaben haben müssen. Die Klaf, oder Pergamentstücke, werden mit den Venen koscherer Tiere zusammengefügt.

Amulett der Kabbala

Die Kabbala (aus dem hebräischen qabbalah, ‚empfangen‘) ist eine Disziplin und Schule des esoterischen Denkens die mit dem Judentum verbunden ist. Sie benutzt verschiedene mehr oder weniger beliebige Methoden um verborgene Botschaften der Thora zu analysieren.

Blutreinigung

Es war ein Rechtsinstrument, das manchmal vom Heiligen Stuhl und anderen von Königen gebilligt wurde und durch das während des fünfzehnten bis neunzehnten Jahrhunderts die Nachkommen von Juden und Büßern der Inquisition aus vielen Gebieten in Spanien ausgeschlossen wurden und sie für berüchtigt hielten fest im Glauben. Um die Reinheit des Glaubens einer Person zu überprüfen, ernannte das Cabildo einen Kommissar, der beauftragt wurde, eine Kopie des Taufscheins anzufordern, um das Alter des Verehrers und seiner Verwandten zu bestätigen. Dann, nachdem man mehrere Zeugen gehört hatte, deren Aussagen gewöhnlich nur der öffentlichen Stimme oder dem Ruhm gesendet wurden, wurde gezeigt, dass sie „sauberes Blut“ hatten, das heißt, dass ihre Vorfahren immer katholisch waren. Das Statut links ist 1570 in Úbeda von dem Beauftragten des Heiligen Offiziums, Fernando Ortega, Kaplan der Heiligen Kapelle des Erlösers, datiert.

Zeigestab

Da es verboten ist die Tora zu berühren, wird zum Lesen ein Stab benutzt an dessen Ende sich eine Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger befindet, der den Text anzeigt der gelesen wird. Dieser kann aus Holz, Silber oder einem anderen Material sein.

Mezuza

Symbol an dem man einen jüdischen Haushalt erkennt. Bestehend aus einem kleinen Rohr oder Kästchen aus verschiedenem Material (Holz, Silber, Elfenbein etc.), das im Inneren verschiedene Gebete enthält, die auf ein „Klaf“ geschrieben sind. Es wird am Türstock der Eingangstüren jüdischer Wohnungen und Geschäfte angebracht, schräg und auf der rechten Seite. Dies ist eine Vorschrift aus der Bibel, Deuteronomium Kapitel Vl, Vers 4 bis 9 und Kapitel XI, Vers 13 bis 21, wo steht „…meine Worte sollst du an den Eingängen deines Hauses und deiner Städte… schreiben“ Es gibt den Brauch, dass, wenn ein Jude sein Haus verlässt oder dahin zurückkehrt, er die Hand über die Mezuzah legt und sagt „Gott schütze mein Gehen und Kommen, heute und für alle Zeit“.

Menorah

Ein siebenarmiger Leuchter und eines der ältesten Symbole des Judentums. Dieser Kandelaber oder Menora entstand in der Wüste, wie es die Tora überliefert. Er wurde erst im Tabernakel aufbewahrt, dann brachte man ihn ins Heiligtum von Shilo und später in den Tempel von Jerusalem, der von König Salomon errichtet wurde. Der Menora werden verschieden Symboliken zugeschrieben, da sie die sieben Tage der Schöpfung repräsentiert. In der Kabala (jüdischen Mystik) repräsentiert sie den Lebensbaum. Es ist verboten eine exakte Kopie derer anzufertigen die im Tempel von Jerusalem steht.

Meil

Toramantel, üblicherweise aus Samt oder Satin, bestickt mit ornamentalen jüdischen Motiven oder Versen.

Tefilin

Eines der ältesten Symbole des Judentums. Es besteht aus zwei Würfeln aus Leder die vier Fragmente der Tora enthalten und ein Seil oder eine Lederschnur zum umbinden, einen am linken Arm, den anderen am Kopf. Sie werden von Männern ab der Bar Mitzwa für das Morgengebet an Wochentagen (Shajarit) benutzt. Sie werden von einem Schriftgelehıtern geschrieben. Das Leder das für die Würfel und die Schnur benutztwird, muss, wie beim Klaf, von einem reinen Tier kommen (koscher). Sie werden alle 7 Jahre überprüft, um sicherzugehen dass sie noch geeignet sind und nicht kaputtgegangen sind oderdie Schrift verblichen ist.

Hilfsmittel für das PURIM Fest Schriftrollen von Esther und Carracas

Das Purim Fest ist ein jüdischer Feiertag derjährlich am 14. Tag desjüdischen Monats Adar (Februar-März) begangen wird. Gefeiert wird das Wunder das im Buch Esthers beschrieben wird, als sich die Juden vor der Vernichtung durch den Perserkönig Achaschwerosch retteten, der von einigen Historikern als Xerxes I. identifiziert wird, ca. 450 vor Christus.

Obwohl Purim als eines derfröhlichsten Feste im hebräischen Kalender gesehen wird, sind die Juden verpflichtet zu fasten und nur flüsternd zu beten. Dies geschieht im Gedenken an die persischen Juden, die fasteten damit es sie vor dem bevorstehenden Konflikt schütze, der zu ihrer Vernichtung durch Haman und seine Gefolgsleute im Heer des Persischen Reiches führen würde.

An Purim liest man aus dem Buch Ester. Diese Lesung eıfolgt sehr schnell, und die Zuhörer müssen mit Rasseln oder anderen Dingen Lärm in dem Moment machen in dem der Name Hamans genannt wird, damit man diesen Namen nicht hören kann. So werden auch die Kinder mit einbezogen.

 

Parojet

Reich verzierter Schleier oder Vorhang der die Nische oder Ecke (Aron Kodesh oder heiliger Bogen) verhängt, wo die heiligen Bücher aufbewahrt werden.

Beschneidung

Die Beschneidung ist das erste Gebot, das Gott Abraham, dem ersten Juden, gegeben hat, und ist ein zentraler Teil des Judentums. Das Ritual findet am achten Tag der Geburt in der Synagoge statt. Zu diesem Zeitpunkt erhält das Kind offiziell seinen Namen.